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Vorschlag der Handelskammer zum Energiehafen in Moorburg lächerlich

Die Handelskammer hat vor einigen Monaten einen Energiehafen für Wasserstoffgewinnung auf der Erweiterungsfläche in Moorburg vorgeschlagen. Dieser Vorschlag ist völlig unsachlich.

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Regionaler Internethandel raus aus den Hafen

Die Zweckentfremdung von Logistikhallen durch internetbasierte Logistikbetriebe belastet den eigentlichen Seegüterumschlag. Daher: Kontrolle der Logistikunternehmen auf Zweckentfremdung.

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Verkehrsinfarkt Hamburg

Negativ für die Entwicklung des Hafens ist und bleibt die Verkehrssituation in und um den Hamburger Hafen. Insbesondere die ständig verstopften Zubringer wie die A1 und A7 sowie Hamburgs putzigen Elbquerungen von denen es tatsächlich nur echte 3 Stück gibt sind an dieser Situation beteiligt. Zudem macht die gewachsene und lange nicht mehr den modernen Anforderungen angepasste Verkehrsinfrastruktur sowie die industrielle Zersiedelung im Hafen die Situation nicht besser. Verkehrsführung ist stauträchtig, Bahninfrastruktur liegt brach oder wurde vielerorts schon vor Jahrzehnten immer mehr zurückgebaut. Die Bauwerke vor allem Brücken sind vielerorts marode bzw. den Verkehrslasten nicht mehr gewachsen. Langfristige Neuplanungen des Hafengebiets sind kaum bekannt sofern sie existieren. Neubauten wie die A26 schaffen da vermutlich nur dann Linderung, wenn sie dann auch irgendwann mal fertig sind. Gleiches gilt für die Köhlbrandquerung bei der der erste Spatenstich für den Tunnel eigentlich schon hätte gesetzt sein müssen.

Schaut man sich andere Großstädte an stellt man fest, das der öffentliche Nahverkehr in Hamburg unterdurchschnittlich entwickelt ist. Eine letzte Sudie dieser Art war in der Mopo unter dem Titel "Diese Karte zeigt, ob Sie mit Auto oder HVV schneller sind" abgedruckt. Das gilt auch für den Hafenbereich. Der gesamte Nahverkehr ist zudem auf das Zentrum der Innenstadt Hamburgs ausgerichtet und der Hafen wird dann auch noch großzügig umfahren. Es gibt nur eine leistungsstarke öffentliche Verkehrsverbindung in den Hamburger Süden und die liegt östlich und südlich des Hafens mit der S-Bahn nach Harburg und Stade. Warum gibt es keine Querung westlich in der Nähe zum A7 Tunnel? Schon hätte man eine zusätzliche Verbindung in den Norden. Von ihr aus wären sowohl Anbindungen in den Hafen als auch nach Finkenwerder möglich.

Ähnliches gilt auch für den Norden der Stadt der hier kein Thema sein soll. Es fehlen Ring und Querverbindungen. Als Einwohner Moorburgs benötige ich 1,5 Stunden mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Langenhorn zu meinem Arbeitsplatz. Mit meinem Auto bin ich trotz Staugefahr meist unter 1 Stunde unterwegs. Ich werde daher auch zukünftig das Auto nutzen wie viele andere Menschen aus dem Süderelberaum auch! Staugefahr bleibt eingeplant!

Kommentare

Ja, schrecklich diese Verkehrssituation. Und die würde durch Hafenerweiterung noch gefördert und verdrängt Hafenbetriebe ggf. nach Holland und Antwerpen.